
Pro Meritis
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Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland
ehrt mit:
(Richtlinien für Ehrungen, Auszug aus Siebenbürger.de)
Anerkennungsuhrkunde
Silberne Ehrenwappen
Goldene Ehrenwappen
Großes Ehrenwappen
Ehrenmitgliedschaft
Carl-Wolff-Medaille, Stephan- Ludwig-Roth-Medeille
Verdienstabzeichen „Pro Meritis“
Siebenbürgisch- Sächsischer -Kulturpreis
Geehrt werden sollen Siebenbürger Sachsen oder andere Persönlichkeiten,
die sich um die Siebenbürger Sachsen verdient gemacht haben.
3. Geehrt werden Persönlichkeiten,
die sich
im Rahmen der Landsmannschaft Verdienste erworben haben. Gleichgewertet
werden Verdienste im Rahmen der mit der Landsmannschaft kooperierende
siebenbürgisch-sächsischen Einrichtungen in Deutschland (z.B.
Hilfskomitee, Landeskundeverein, Hilfsvereine, Museumsverein,
Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung) und Verdienste in der
siebenbürgischen Heimat im Rahmen der Evangelischen Kirche und im
kulturellen Bereich.
durch Einsatz für Siebenbürger Sachsen außerhalb
siebenbürgisch-sächsischer Einrichtungen Verdienste erworben haben.
als Siebenbürger Sachsen in der deutschen oder internationalen
Öffentlichkeit Ansehen und Verdienste erworben haben (z.B. auf
wirtschaftlichem, politischem, kulturellem oder sportlichem Gebiet).
8. Ehrungen
Für besondere hervorragende Verdienste der in Ziffer 3
beschriebenen Art, wird an Siebenbürger Sachsen und anderen
Persönlichkeiten das Siebenbürgisch-Sächsische Verdienstabzeichen
„Pro Meritis“ in Form einer Plakette und eines Revers-Ansteckers
mit Uhrkunde verliehen. Es soll damit Frauen und Männer geehrt werden,
deren Leistungen nicht in dem Rahmen der Verleihungsbestimmungen der
Carl-Wolf-Medaille, der Stefan-Ludwig-Roth-Medaile oder des
Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis einzuordnen sind, die sich
jedoch in einer Weise um die Belange der Siebenbürgisch-Sächsischen
Gemeinschaft verdienst gemacht haben, die durch überregionalen Bezug
Verdienste im Sinne der Ziffer 3 erheblich übersteigt. In der
Verleihungskunde kann der Bereich, in welchem besonders hervorragende
Verdienste erzielt wurde, der Bezeichnung angefügt werden (Pro
Meritis u.Ä.) Vorschlagberechtigt ist jedes Mitglied der
Landsmannschaft, antragsberechtigt sind die Vorsitzenden der
Landesgruppe, in welcher die zu ehrende Person gewirkt hat, auf Grund
eines Beschlusses des Landesvorstandes. Das Vedinstabzeichen wird auf
Grund dieses Beschlusses vom Bundesvorsitzenden, Stellvertreter oder
Landesvorsitzenden der Landsmannschaft verliehen.
Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland
verleit
die
Pro-Meritis-Medeile
Herrn
WILHELM ROTH
Als langjähriger Kulturreferent und als Mitglied und Amtsträger der
Kreisgruppe Augsburg hat sich Wilhelm Roth für die Gemeinschaft
der Siebenbürger Sachsen eingesetzt und ihren Zusammenhalt über Grenzen
hinweg befördert. Siebenbürgisch-sächsische Kultur und Traditionen als
Sinn und Inhalt unserer Gemeinschaft hat er nicht nur selber gepflegt,
sondern das Wissen darüber durch eigene Beiträge vermehrt, einer breiten
Öffentlichkeit vermittelt und damit zu ihrer Bewahrung und Entwicklung
beigetragen.
In Würdigung dieser Verdienst wird ihm durch die Verleihung
der Pro-Meritis-Medaille Dank und Anerkennung ausgesprochen.
München, 18. März 2011
Dr. Bernd Fabritius
Bundesvorsitzender





Meine Damen, meine Herrn
Ich danke für diese unverhoffte Ehrung.
Ich übernehme sie stellvertretend für die vielen Siebenbürger die in den
letzten 60 Jahren, zumal hinter dem Eisernen Vorhang freiwillig
Kulturarbeit geleistet haben, deren Einsatz heute noch Früchte trägt.
In einem Gespräch mit Herrn Herman Oberth frug ich ihn: „Was ist
eigentlich ihr Verdienst?“
Diese Frage wird sich mancher stellen der von meiner Ehrung erfährt.
Herr Oberth antwortete:
„Ich habe mich mit etwas beschäftigt mit dem sich andere nicht
beschäftigt haben.“
Das ist auch meine Antwort auf diese Frage.
Herr Herman Oberth wollte zum Mond.
Dort ist er nicht gelandet, hat aber die Weichen dafür gestellt.
Ich habe Zeitzeugnisse gesammelt und Weichen erstellt, die für
kommende Generationen unsere Spuren beinhalten.
Zum Glück habe ich eine gute Gattin die seit 51 Jahren auf mich
aufpasst dass ich nicht
allzuviele Kücken auf einmal in meinen Vogelnest habe.
Aber ehrlich gesagt, ohne Sie hätte ich manches nicht geschafft.
Ich danke Dir hier öffentlich für all diese 51 Jahre die Du mich
bei den Arbeiten für die sächsische Gemeinschaft unterstützt hast.
Es war nicht nur meine, sondern unsere Arbeit.
Bei der Verabschiedung aus meinem Ehrenamt, als einer der
Kulturreferenten der Kreisgruppe Augsburg beim Kronenfest 2010,
entließ uns Gotti Schwarz mit den Worten: „Ich wünsche euch alles Gute,
genießt eure Rente, genießt euren Ruhestand.
Ja, wir genießen unseren Ruhe so dass ich heute urlaubsreif bin.
Die zwei Bücher die wir in den vergangenen Jahren herausgebracht haben,
fanden guten Anklang bei unseren Landsleuten sowie Eingang in
verschiedene Bibliotheken und Archive.
Ich musste sie erstellen, so wie ich alles andere auch tun musste,
weil meine Generation heute in der ersten Reihe steht und man uns
morgen nicht mehr befragen kann.
Meine Damen und Herrn, ich danke Ihnen allen für die Ehre die Sie
mir erwiesen haben.
Ich danke all denen die mich unterstützt haben, meine Vorhaben zu
verwirklichen.
Das kulturelle Schaffen der Familie Roth wird weiter gehen.
Dies solange der Verstand noch funktioniert und wir unsere Finger
bewegen können.
Danke






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Mehr in http://www.siebenbuerger.de/medien/fotos/2011/tagung-glv-bayern/
Am 26. März 2011 fand in München die Sitzung des Gesamtvorstands des Landesverbandes Bayern statt.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Siebenbürgisch-Sächsischen Verdienstabzeichens
„Pro Meritis“ an Wilhelm Ernst Roth, ein verdientes Mitglied der Kreisgruppe Augsburg,
deren Kulturreferent er von 1989 bis 2010 war. Roth ist durch seine vielfältigen Tätigkeiten
im Bereich siebenbürgisch-sächsischer Kultur vielen Landsleuten weit über die Grenzen der
Kreisgruppe Augsburg hinaus bekannt.
Fotos: Doris Hutter




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Sibenbürgische Zeitung, Folge 5 vom 31. März 2006, Leitartikel
Ehrenamt und Ehrungen: Landsmannschaft führt "Pro Meritis" ein
Seit ihrer Gründung am 26. Juni 1949 hat die Landsmannschaft durch ihr beharrliches Bemühen die politische und rechtliche
Gleichstellung der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit allen Bürgern der Bundesrepublik erreicht: Rund 250 000
Siebenbürger Sachsen und deren Nachkommen sind heute deutsche Staatsangehörige mit allen damit verbundenen Rechten
und Pflichten. Zudem setzt sich der Verband für die Pflege und Förderung des kulturellen Erbes, der Wissenschaft und
Kunst der Siebenbürger Sachsen ein, versucht siebenbürgisch-sächsisches Bewusstsein bei möglichst vielen Landsleuten
wachzuhalten und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Dies alles wäre ohne herausragende Persönlichkeiten in
Wissenschaft, Technik und Kultur, aber auch ohne ehrenamtliches Wirken Tausender Landsleute nicht möglich. Zur
Anerkennung dieses vielseitigen Engagements hat die Landsmannschaft schon seit ihrer Gründung Ehrungen vorgenommen
und Mitte der achtziger Jahre in einer einheitlichen Ehrenordnung, den "Richtlinien für Ehrungen", zusammengefasst
und seither mehrmals verändert wurden. Im November 2005 hat der Bundesvorstand der Landsmannschaft das
Siebenbürgisch-Sächsische Verdienstabzeichen "Pro Meritis" eingeführt, das in einer Feierstunde am 18. März 2006 in
München erstmals verliehen wurde, und zwar an den Musikpädagogen und Dirigenten Paul Staedel (Waldkraiburg).
"Bei allem Engagement und zeitlicher Belastung dürfen wir die schönen Seiten des Ehrenamtes nicht vergessen: Spaß,
Freude und Hingabe, persönliche Erfüllung, viele Kontakte mit Mitmenschen und gemeinsame Gestaltung unserer
Lebensverhältnisse können eine Zugabe zu Hinwendung, Unterstützung der Menschen, der Tiere und Natur in Not sein",
schreibt der Sozialpädagoge Thomas Olk. Das bürgerschaftliche Engagement eröffnet also jedem Einzelnen die Chance,
sinnvolle Vorhaben zu verwirklichen, neue Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben und wichtige Erfahrungen zu machen.
In gesellschaftlicher Hinsicht sei das Ehrenamt so etwas wie der "soziale Kitt", der den sozialen und politischen
Zusammenhalt sichert und in der bundesdeutschen Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ein wichtiger Baustein
sei dabei die "Etablierung einer ‚Anerkennungskultur'", die mit Hilfe einer breit angelegten Palette von Maßnahmen und
Instrumenten zu einer nachhaltigen Würdigung, Anerkennung und Ermutigung bürgerschaftlichen Engagements beitragen würde.
Eigentlicher Sinn der anerkennenden Maßnahmen sei es, den "potenziell engagementbereiten Bürgerinnen und Bürgern glaubhaft
deutlich machen, dass es wirklich auf sie ankommt und dass ihr Beitrag zur Gesamtleistung einer Organisation oder zum
Erfolg eines Vorhabens bedeutsam ist", so Thomas Olk.
Eine derartige "Anerkennungskultur" praktiziert die Landsmannschaft seit langem durch die Verleihung mehrerer gut
aufeinander abgestimmten Auszeichnungen. Geehrt werden Persönlichkeiten, die sich Verdienste im Rahmen der Landsmannschaft
oder anderer siebenbürgisch-sächsischen Einrichtungen durch Einsatz für die Siebenbürger Sachsen außerhalb
siebenbürgisch-sächsischer Einrichtungen erworben haben. Zudem werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich als Siebenbürger
Sachsen in der deutschen oder internationalen Öffentlichkeit Ansehen und Verdienste erworben haben, z. B. auf
wirtschaftlichem, politischem, kulturellem oder sportlichem Gebiet.
Die Bandbreite der landsmannschaftlichen Ehrungen beginnt mit den Anerkennungsurkunden und "Silbernen Ehrenwappen" und
reicht über das "Goldene Ehrenwappen", das "Große Ehrenwappen" und die "Ehrenmitgliedschaft" bis hin zur
"Carl-Wolff-Medaille" (mit der vorwiegend Politiker, Journalisten und Wirtschaftsfachleute gewürdigt werden) und
"Stephan-Ludwig-Roth-Medaille", die seit 1999 für Verdienste um den Erhalt siebenbürgisch-sächsischen Volkstums
innerhalb oder außerhalb Siebenbürgens verliehen wird. Alljährlich seit 1968 vergeben die Landmannschaften der
Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Österreich den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis an Persönlichkeiten,
die sich durch ihr Lebenswerk als Siebenbürger Sachsen oder aber um die Belange der Siebenbürger Sachsen verdient
gemacht haben. Die "Richtlinien für Ehrungen" sind übrigens im Wortlaut auf der Homepage der Landsmannschaft einzusehen.
Das neu eingeführte Siebenbürgisch-Sächsische Verdienstabzeichen "Pro Meritis" wird in Form einer Plakette und eines
Revers-Ansteckers mit Urkunde verliehen. Damit sollen Frauen und Männer geehrt werden, die sich in besonderer Weise um
die Belange unserer Gemeinschaft verdient gemacht haben und deren Wirken nicht in die Verleihungsbestimmungen der
Carl-Wolff-Medaille, der Stefan-Ludwig-Roth-Medaille oder des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises einzuordnen ist.
Vorschlagsberechtigt ist jedes Mitglied der Landsmannschaft, antragsberechtigt sind die Vorsitzenden der Landesgruppe,
in welcher die zu ehrende Person gewirkt hat. Aufgrund eines Beschlusses des jeweiligen Landesvorstandes wird das
Verdienstabzeichen in festlichem Rahmen vom Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft verliehen.
Lob und Anerkennung motivieren bekanntlich zu Gemeinsinn und stets besseren Leistungen. Einfach mal "Danke" oder ein "Gut
gemacht" zu sagen, erfordert keinerlei Budget und keinen großen Zeitaufwand. Damit Gemeinschaft weiter bestehen kann, ist
es für die Beteiligten unerlässlich, Zuneigung und Verständnis zu zeigen, in aller Offenheit Gedanken und Gefühle
auszutauschen. Ohne Lob zu erwarten, sollte jeder Einzelne jedoch von Liebe zu den Menschen und zur gemeinsamen Sache
beflügelt sein. Der griechische Philosoph Epiktet (50-138) sagt das wie folgt: "Wenn die Sonne nicht auf Lob und Bitten
wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder Schmeichelei
noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun. Aus dir selbst heraus musst du es tun: Dann wirst du wie die Sonne geliebt werden."
Siegbert Bruss
Geehrt wurden
18. März 2006 Paul Staedel
Nov. 2007 Walter Klemm
9. März 2008 Georg Schmedt
12. März 2011 Ludwig Seiverth
26. März 2011 Wilhelm Ernst Roth

27. April 1996 Silbernes Ehrenwappen
7. Januar 2005 Goldenes Ehrenwappen
26. März 2011 Verdienstabzeichen „Pro Meritis“
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