
Ausstellung Muttertag 2007
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Muttertagausstellung 2007

Das Ausstellungsmaterial ist gesammelt.
Es kann losgehen.


Die ursprüngliche Aufgabe der Schürze war es, den Rock zu schützen. Seit der Renaissancemode
konnte die Schürze auch schmückende Funktion haben. Beide Arten werden in der Volkstracht
vertreten.
Seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert werden Schürzen in der Mode auch als dekoratives Element
der Frauenkleidung eingesetzt (Zierschürze, Tändelschürze). Die Schürze gehörte vom Mittelalter
bis ins 19. Jahrhundert hinein zur Alltagskleidung einer Bürgerin der Mittel- und Unterschicht
und ging in die Volkstrachten fast aller Regionen Europas ein. Als Bestandteil von Trachten
handelt es sich in der Regel um Halbschürzen, die aufwendig bestickt oder anderweitig verziert
sein können. Als modisches Element findet man Schürzen aus Baumwolle oder Seide heute noch beim
Dirndl.
Im 16. Jh. entstand die siebenbürgisch-sächsische Nationaltracht die sich auch in den Städten
weit bis ins 18. Jh. gehalten hat. Einzelne Stücke der Bürgertracht sind wohl aus Deutschland
herübergekommen, wie der Kürschen (mittelhochdeutsch = Pelzrock) und der krause Mantel. Dagegen ist die große, reich gestickte
Schürze italienischer Abkunft, sie ist aus Italien in die ungarische Nationaltracht
übergegangen und von dort in die sächsische Tracht. (Emil Sigerus)
Für das Mittelalter war die bürgerliche Tracht der Siebenbürger Sachsen der hauptsächliche
Träger altüberlieferter urtrachtlicher Kleidungsstücke, die dann im Laufe der folgenden
Jahrhunderte von der Bauerntracht übernommen wurde.
Die gestickte weiße Schürze(der gris gestickt Schurz) wird nur an Festtagen über einer
blumengemusterten, dunklen oder hellen Stoffschürze getragen. Die drei großen Schürzenflächen
sind mit handgenetzten Einsätzen verbunden und mit schwarz oder gelb tamburierten (Stickerei
mit Kettenstich auf einem Stickrahmen) Sträußchenmustern bedeckt.
Die mit schwarzem Garn ausgeführten Muster wurden früher oft durch Goldstickerei bereichert.
Auf den zwei Seitenteilen der Schürze wird der Name der Besitzerin und das Herstellungsjahr
eingestickt. Umsäumt wird sie von einer schräg genetzten Spitze die mit weißen Mustern
ausgenäht ist.
Ausstellen der Exponate

Herr Michael Seimen baut seine Holzschnitzsarbeiten auf


Die Ausstellung steht

Exponate Schürzen









Michael Seimen mit seinem Holzschnitzarbeiten "Bauernleben in Langenthal".





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Kirchgang


Yasmin Kellner, Xaver Kellner, Vanessa Stolz sagten Gedichte auf

Pfarrer i. R. Mathias Pelger (Kronstadt Augsburg) hielt die Predigt

Der Siebenbürgerchor sang, in sächsisch und hochdeutsch, Lieder an die Mutter

Beim verlassen der Kirche bekam jede Frau eine Rose.







Abschlussgespräche.

Es wird aufgeräumt.
Es ist vollbracht

Meine Marianne bekommt einen Kuss dass sich sogar der Kirchturm gebogen hat.
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Pressebericht Siebenbürgische Zeitung


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