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![]() Kirchenburgen im Repser Land |
Kirchenburgen im Repser Land festgehalten in den Jahre 1979-1980 Bilder aus der DVD Namen der Ortschafren in: Deutsch Rumänisch Ungarisch Reps Rupea Köhalom ![]() Stein Dacia (früher Stena) Garát ![]() ![]() Deutsch-Weißkirch Viscri Szászfehéregyhása ![]() ![]() ![]() ![]() Radeln Roades Rádos ![]() Figuren angeblich von Veit Stoß d.J.der in Kronstadt und Schäßburg gelebt und gearbeitet hat. Die Tafelbilder des Flügelaltars wurden gestohlen und bis auf eine in Ungaren gefunden. Der Altar ist nach Schäßburg in Sicherheit gebracht worden. ![]() Galt Ungra Ugra Pfarrer in Galt ![]() ![]() Hamruden Homorod Homoród ![]() Katzendorf Cata Kacza ![]() Meeburg Beia Homorodbéne ![]() Altar wurde in Sicherheit nach Hermannstadt gebracht. ![]() Draas Drauseni Homoróddaróc ![]() ![]() ![]() ................................. Kirchenburgen im Repser Land ............................... "Ehern wie die Gestirne zogen die Jahre herauf. Ach, schon ist es September, langsam neigt sich ihr Lauf." schrieb der Kronstädter Schriftsteller Adolf Meschendörfer im Jahre 1924. Er erkannte schon damals, dass für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen der „Herbst“ angebrochen war. Über 850 Jahre haben die Siebenbürger Sachsen außerhalb der deutschen Binnenraums die uns zugeteilte Scholle gegen jeden Ansturm verteidigt und das mitgebrachte Wissen und Können in diesem Teil Europas in Zivilisation umgesetzt. Das 20. Jahrhundert brachte uns den Untergang, dessen Zeitgenossen wir sind. Erhobenen Hauptes kehrten wir in unsere mitteleuropäische Urheimat zurück. ............................................. Dieser Diavortrag ist einer aus meiner Serie von Vorträgen, die ich zwischen 1979 und 1982 in Siebenbürgen aufgenommen und in Rumänien vor über 10.000 Zuschauern vorgeführt habe. Mit ihm unternahm ich gezwungenerweise eine Gratwanderung. Aus politischen Erwägungen war es verboten, Innenräume von Kirchen zu fotografieren. Dazu war eine Genehmigung der staatlichen und kirchlichen Behörden erforderlich. Meistens wurden mir unter Augenzwinkern die Kirchenschlüssel ausgehändigt. Dabei war man nicht, als ich fotografierte. Gelegentlich einer meiner Vorführungen vor Studenten am Sitz des Hermannstädter Theologischen Instituts warf mir eine der Lehrkräfte vor, dass ich mit der gezeigten Montage an der Auswanderungsspirale drehte. Bischof Dr. Albert Klein zog es vor, der Vorführung fernzubleiben, um eventuellen Unannehmlichkeiten vorzubeugen. Ihm war wohl bekannt, dass ich ohne Genehmigung die Kircheninnenräume fotografiert hatte. Ich zeigte diese Montage in Rumänien mit Vorbehalt. Oft ohne den Teil von Draas. Katzendorf hatte ich mit Musik untermalt. Dieses um ungeschoren nach einer Veranstaltung in den Schoß meiner Familie zurückkehren zu können. In den 1980er Jahren war jede Anspielung auf die historischen Rechte der Siebenbürger Sachsen ein Wagnis. In Deutschland ersetzte ich die Musikuntermalung von Katzendorf mit der Aussage einer Katzendörferin. Sprecher sind Else Radler-Schmidt sowie Ulrike Roth und Horst Lassner. Meine damals angefertigten Diatonmontagen sind Zeitdokumente einer inzwischen beinahe zur Gänze sich aufgelösten deutschen Kultur, um die Europa ärmer geworden ist. ......................................................................... Diese hier gezeigten deutschen Siedlungen wurden im 13. und 14. Jahrhundert gegründet. Sie liegen auf dem gleichen Breitengrad wie Venedig und dem gleichen Längengrad wie Riga. Sachsen 1920 2007 Altar in: Reps 593 40 Radeln 455 ca. 12 Hermannstadt Galt ; 550 ca. 15 Stein 606 7 D.-Weißkirch   556 23 Hamruden 689 11 Meeburg 455 4 Schäßburg Katzendorf 595 2 Draas 593 0 ............................................................................... Meinen Dia-Vortrag, mit Originalton vor Ort, habe ich auf DVD gebrannt. Er ist ein einmaliges Zeitdokument 850jährigen auslandsdeutscher Kultur, die im Auflösen begriffen ist. Informationen bei E-Mail: Wilhelm.roth@gmx.de
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